Warum gibt es Jahreszeiten? Neigung, nicht Abstand
Jahreszeiten kommen von 23,5 Grad Neigung, nicht Abstand, denn Erde steht Anfang Januar der Sonne am nächsten.

Neigung richtet Halbkugeln abwechselnd zur Sonne
Erde neigt 23,5 Grad, so trifft Juni Sonne Norden direkt während Süden schräge Strahlen kriegt. Nordsommer hält 15 Stunden Tage und 30 Prozent mehr Energie pro Meter, während Südwinter 8 Stunden Tage und lange Schatten erträgt.
Abstand erklärt keine Zeiten denn Erde ist Anfang Januar mit 147 Millionen Kilometer am nächsten. Nordwinter fällt aufs Perihel, was Neigung beweist, während Südsommer heisser mit 7 Prozent stärkerem Januar Sonnenschein wachsen.
Sonnwenden, Taggleichen und polare Extreme
Sonnwenden fallen um 21 Juni und 21 Dezember mit längstem und kürzestem Tag, Taggleichen um 21 März und 23 September mit 12 Stunden Tagen weltweit. Nach Wende ändern Tage sich um 2 Minuten täglich in Mittelbreiten wie 45 Grad.
Tropen zwischen 23,5 Nord und Süd kennen keinen echten Winter, bleiben über 18 Grad ganzes Jahr. Jenseits Polarkreise steigt Sonne monatelang nie zu Polarnacht, dann nie unter zu Mitternachtssonne, pendelnd von minus 40 bis plus 10 Grad.
- Ursache: 23,5 Grad Neigung, nicht Abstand
- Nächste Sonne Anfang Januar mit 147 Millionen Kilometer
- Wenden 21 Juni 21 Dezember, Gleichen 21 März 23 September
- Tropen immer über 18 Grad
- Polarnacht monatelang jenseits 66,5 Grad