Sechstes Aussterben: Verursachen es Menschen gerade jetzt?
Aktuelle Aussterberaten liegen 100 bis 1000-mal über Hintergrund und 28 Prozent Arten sind heute bedroht.

Sind wir im sechsten Aussterben
Biologen schätzen moderne Aussterben 100 bis 1000-mal über natürlichem Hintergrund von einer Art pro Million pro Jahr. Die Rote Liste zählt über 44000 bedrohte Arten, etwa 28 Prozent bewerteter Tiere, Pilze und Pflanzen, von Amphibien bis Riffkorallen.
Megafauna brach bald nach Menschenankunft zusammen: Mammuts vor 4000 Jahren, Moas vor 600 Jahren, Dodos bis 1680 und Wandertauben 1914 als Martha in Cincinnati starb. Inseln verloren 90 Prozent Vögel, was Jagd plus Ratten, Katzen und Habitatverlust zeigt.
Warum dieses gestoppt werden kann
Anders als Asteroiden oder Lava sind heutige Treiber Rodung, Überfischung, Verschmutzung und Erwärmung, alles Menschenwahl. Schutzgebiete decken schon 16 Prozent Land und acht Prozent Ozeane, Tiger, Wale und Kondore erholten sich wo Jagd stoppte und Habitate verbanden.
Weniger Foodwaste, weniger Rind, kein Grundschleppnetz und Moor-Renaturierung senken Druck in Jahren. Forscher sagen, 30 Prozent Land und Meere bis 2030 zu retten könnte sechstes Sterben stoppen, eine Rettung, die Dinos nie hatten.
- Rate: 100 bis 1000-mal Hintergrund
- Bedroht: 28 Prozent, 44000 Arten
- Verloren: Dodo 1680, Taube 1914, Mammut vor 4000
- Treiber: Habitat, Jagd, Klima, Schmutz
- Fix: 30 Prozent bis 2030 schützen