Dinosauriereier und Nester: Maiasaura, Oviraptor, Fürsorge
Dinosauriereier wurden 60 cm groß mit porösen Schalen, Maiasaura-Kolonien und brütender Oviraptor zeigen Fürsorge.

Kolonien, Riesen und Poren
Maiasaura baute Nistkolonien mit Hunderten 2 Meter breiten Lehmhügeln alle 7 Meter in Montana vor 76 Millionen Jahren. Alte trugen Farne und Beeren zu 3 Meter langen Babys, die wochenlang nesthockend blieben. Die größten Eier, Macroelongatoolithus, maßen 60 Zentimeter und 5 Liter Volumen von Riesenoviraptorosauriern.
Eischalen enthielten Tausende Gasaustauschporen für Sauerstoff und Kohlendioxid während 60 Tagen Brut. Dicke 5 Millimeter Schalen schützten vor 400 Kilogramm schweren Müttern am Nest, während Membranen 2 Kilogramm schwere Embryonen in trockenen Kreidesommern feucht hielten.
Oviraptor-Mythos und Babys
Oviraptor starb brütend über eigenen Eiern, nicht stehlend, wie ein 80 Millionen Jahre altes Mongolei-Fossil mit Armen über 22 Eiern zeigt. Der Name Eierdieb stammt aus einem Irrtum von 1923 mit Protoceratops-Nestern. Später belegt: treue Eltern saßen durch Sandstürme, Federn schützten 30 Zentimeter Gelege.
Manche Babys waren Nestflüchter und rannten nach Stunden, wie 20 Zentimeter Ornithopoden mit starken Beinen. Andere waren Nesthocker und blind, brauchten 4 Monate Fütterung, bevor sie 500 Meter mit Herden über Auen liefen.
- Maiasaura-Kolonien mit 2-Meter-Nestern.
- Oviraptor brütete 22 Eier, stahl nicht.
- Größte Eier 60 cm, 5 Liter.
- Schalenporen 60 Tage Gasaustausch.
- Nestflüchter gegen Nesthocker.