Geologische Zeitskala erklärt: Äonen, Ären und Perioden
Die Erde ist 4,54 Milliarden Jahre alt und ihre Geschichte gliedert sich in Äonen, Ären und Perioden wie ein Kalender.

Vier Äonen in 4,54 Milliarden Jahren
Die Erde ist 4,54 Milliarden Jahre alt, darum teilen Geologen ihre Geschichte in Äonen, Ären, Perioden und Epochen — vom Längsten zum Kürzesten. Die vier Äonen heißen Hadaikum, Archaikum, Proterozoikum und Phanerozoikum, und nur die letzten 541 Millionen Jahre enthalten reichlich Fossilien.
Die internationale Tabelle pflegt die Internationale Stratigraphische Kommission und passt Grenzen nach neuen Gesteinsdatierungen an. Äon- und Äragrenzen markieren globale Umbrüche, etwa den Sauerstoffanstieg vor 2,4 Milliarden Jahren oder das Perm-Aussterben vor 252 Millionen Jahren.
Kalendervergleich und Lesart
Gepresst auf ein Jahr entsteht die Erde am 1. Januar, erste Zellen erscheinen im März, Sauerstoff sammelt sich bis Juli und komplexe Tiere kommen Mitte November. Dinosaurier herrschen vom 13. bis 26. Dezember, während alle Menschen in die letzten 30 Sekunden des 31. Dezember passen.
Lesen Sie die Skala von unten nach oben: unten die ältesten hadaischen Gesteine, oben die Gegenwart. Farben markieren Ären und Perioden, Zahlen geben Grenzaltern in Millionen Jahren an, und Fossilsymbole zeigen die Zeit von Trilobiten, Dinosauriern oder Säugetieren.
- Erdalter: 4,54 Milliarden Jahre
- Äonen: 4 — Hadaikum, Archaikum, Proterozoikum, Phanerozoikum
- Phanerozoikum: vor 541 Millionen Jahren bis heute
- Menschen: letzte 30 Sekunden der Jahresanalogie
- Standard: internationale stratigraphische Tabelle